Estland 2026

Eine Begenung mit Freunden

Unsere Ankunft in Tallinn beginnt gleich mit einem absoluten Highlight:
der Einladung zur 40. Geburtstagsfeier von Andres, Marits Mann und Schwiegersohn von Aiki und Hannes, meinen Freunden der Mitsommernachts-Feiern 2009 und 2010 in Lettland; und wie vor zwei Jahren sollten wir auch dieses Mal in Otepää ein weiteres Wiedersehen feiern, das zweite Highlight!

festliches Set-up
prominente musikalische Unterhaltung
sommerliche Stimmung unter Kiefern

Aber davor hat die Streckenführung noch einige unerwartet harte Prüfungen für uns vorgesehen: strammer Ost-Nord-Ost-Wind, der uns hart ins Gesicht bläst, 20 km sandigen, holprigen Waldwegs durch den Nationalpark oder 9 km einer eigentlich unpassierbaren, von Pfützen, Schlamm und Morast geprägten Passage, die uns nahezu die letzten Kräfte raubt.

sandiger, holpriger Waldweg …
… mit Hindernissen
eigentlich unpassierbar, aber …
… ohne Alternative
das war noch der leichtere Part

Dennoch genießen wir die Attraktion der beiden Wasserfälle Jägala und Kalaste sowie der Steilküste vor SIllamäe. Aber erst ein regnerischer Ruhetag in Sillamäe am Ende der Estlands Ostseeküste folgenden Route bringt die dringend notwendige Erholung.

Jägala-Wasserfall
Jägala-Wasserfall
Kalaste-Wasserfall
St.-Nikolaus-Kirche in Mustvee
Steilküste vor Sillamäe
Kalevipoja Koda – Museum in Kääpa

Auf unserer Weiterfahrt erreichen wir das malerische Ufer des Peipus-Sees, Europas viertgrößten Binnensee, mit dem wunderschönen Waldzeltplatz Kauksi Telkimisala. Dann aber ein ganz besonderer Horrormoment in Kääpa, als Astrid am Ortsende eine Begegnung mit einem Braunbären hat, der ihr in unmittelbarer Nähe laut fauchend folgt und sie, ihre Augen vor Entsetzen weit aufgerissen, zu unbekannter Schnelligkeit bergaufwärts treibt.

herrlicher Wald-Zeltplatz
Seeufer am Peipus-See

Unter Abkürzung unserer ursprünglich geplanten Route verlassen wir den Peipus-See früher als vorgesehen, um das Wiedersehen mit unseren Freunden aus Tallinn in ihrem Sommerhaus in Otepää am Wochenende nicht zu verpassen und dennoch ausreichend Zeit für einen Besuch der schönen Stadt Tartu zu haben – auch wenn diese durch einen zweistündigen Starkregen eingeschränkt wird.

Tartu Rathaus
festgesetzt durch Starkregen
Ruine des Doms von Tartu
Tartu Universität, gegründet 1632
im Regen mit passendem Monument
am Dom von Tartu
Blick über Tartu
Blick aus dem Dom von Tartu

Nach unerwartet anstrengenden 45 km kommen wir rechtzeitig bei unseren Freunden in Otepää an, um mit ihnen gemeinsam Asrtrids Geburtstag zu feiern.

Start in Tartu …
feudaler Radweg in Tartu
freudiges Wiedersehen …
Happy birthday …
… oder doch lieber hier bleiben?
Schotterpiste
… und leckeres Barbeque
… liebe Astrid!

Nach zwei wunderbaren Tagen mit AIki und Hannes, Marit und Andres mit Agnes Hiie und Säde Lilian fällt uns der Abschied besonders schwer. Aber die Straße ruft …

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