01.-08.08.2023
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Nach den vielen Wochen und Monaten der Planung und Vorbereitung ging es am 01. August 2023 endlich los: Start zu unserem sechsmonatigen Abenteuer einer Radtour in den Oman.
Vorher aber hieß es, unsere Abwesenheit so zu organisieren, dass Haus und Garten wohlversorgt werden, geliebte Topfpflanzen überleben können und laufende Verpflichtungen eingehalten werden. Wesentlich wichtiger und vor allem emotionaler aber war der Abschied von Familie und Freunden. Ein trotz Wetterunbill stimmungsvolles Gartenfest bot den dafür passenden Rahmen. Am nächsten Morgen, nach obligatorischem Abschied von unserer Heimatstadt Köln, schickten uns Bruder/Schwager Jojo und Freund Wolfgang am Hauptbahnhof mit besten Wünschen auf die Reise, war der eigentliche Start ja erst im bereits vor Jahren erradelten Wien vorgesehen. Und auch dort gab es ein kleines, fröhliches Farewell-Event mit guten alten Wiener Freunden.
Schließlich, am 03. August bei nasskaltem Wetter bestiegen wir unsere geliebten und wohl doch etwas zu schwer beladenen Off-Rohler-Trekkingräder mit dem Ziel Brastislava, Hauptstadt der Slowakei. Mit der, dank ungewollter Umwege, fast 90 km langen Strecke gleich am ersten Tag haben wir unsere untrainierten Beine zweifelsfrei ein wenig überfordert. Das von Astrid schon im Voraus organisierte Dinner sowie der Ausblick, genossen in Bratislavas Gourmet-Restaurant UFO, waren angemessene und geradezu begeisternde Entschädigung.
Der Donauradweg, zwar von vielen Radtouristen frequentiert, bietet landschaftlich nur wenige Reize, weshalb wir nach Grenzübertritt nach Ungarn Abstecher nach Györ, zur Benediktinerabtei Pannonhalma und nach Tata eingeplant hatten. Leider aber minderten Kälte und Regen auch diese Eindrücke. Dafür sorgte aber ein schlammiges Off-Road-Abenteuer auf einer als offizieller Radwanderweg ausgewiesenen Teilstrecke für ein ungeplantes ‚Highlight‘. Ebenso ungeplant und ungewollt war Herberts bis auf eine aufgeschrammte Nase zum Glück glimpflich verlaufener Sturz in den Straßengraben.
Nachhaltige Eindrücke haben wir aus den Besuchen von Esztergom und Szentendre und der Landschaft um das Donauknie mitgenommen sowie aus dem gegenüber uns als Reiseradler auffallend rücksichtsvollen Verhalten der ungarischen Autofahrer und den stets freundlichen Begegnungen mit den Menschen hier erhalten.

Nun sind wir nach fünf Radeltagen und gut 400 km in Budapest angekommen, wo wir im gemütlichen Bike-Camp endlich unser Zelt aufbauen konnten und uns nun ein wenig ausruhen und die Stadt erkunden wollen. Nachdem auch gestern der Regen endlich ausgesetzt hat und heute sogar die Sonne scheint, sind wir bestens gestimmt, unsere Weiterreise anzugehen.





























Bewundere euch. Aber im Grunde genommen seid ihr nur konsequent darin, euer Leben gemeinsam nach euren eigenen Regeln – jenseits aller bürgerlichen Vorstellungen – zu leben.
Meine besten Wünsche begleiten euch.
Liebe Grüße
Manfred
dank dir, manfred, für die ermunternden worte!
Es ist schön in dieser Form an euren Abenteuern teilzunehmen 😊
danke, liebe monika! was macht die gledi-nachfolge?
Ein sehr guter Bericht und tolle Photos! Weiter so und herzlichen Dank!
dank dir, liebe konny, für deine netten worte!