Litauen 2026

Stadt, Land, Fluss

Der Besuch des dritten baltischen Landes beschränkte sich auch dieses Mal im Wesentlichen auf die sehenswerten Städte Vilnius und Kaunas sowie die Weiterfahrt von dort nach Polen. Nicht nur zeitliche Gründe waren es, die uns entscheiden ließen, von Riga nach Vilnius mit dem Bus und von dort nach Kaunas mit dem Zug zu reisen. Die gut 300 km von Riga in die litauische Hauptstadt führen nicht nur durch eine wenig reizvolle, abwechslungsarme, überwiegend flache Landschaft, sondern vor allem über eine stark befahrene Schnellstraße ohne Radweg. Da ergibt es eher Sinn, die gewonnene Zeit für die Besichtigung der Schönheiten der beiden Städte zu investieren.

Schon vor zwei Jahren habe ich ausführlich und mit vielen Bildern berichtet – hier nachzulesen: Vilnius und Kaunas. Da es aber Astrids erster Besuch war, nun doch ein paar zusätzliche Schnappschüsse:

willkommener Wasserspender
Jonas Basanvicius – Wissenschaftler und Politiker
Großfürst Gediminas-Monument
Palast-Hotel
Gassen in …
… Vilnius‘ Altstadt
altes und …
… neues Vilnius
Morgenröte über Vilnius‘ Altstadt
Stillleben in Kaunas
Astrids Albtraum
Bürgermeister Jonas Vileisis
Reiter Vytis – Wappensymbol Litauens
vor der Burg Kaunas
Kaukelis-Brunnen vor dem Militärmuseum
Street Art-Objekte …
… in Kaunas
Old wise man
Zusammenfluss von Neris und Memel

Und dann gab es noch ein besonderes Erlebnis, das zu berichten wert ist: das Wiedersehen mit Nerijus, dem Reiseradler aus Klaipeda (Memel). Ihn hatte ich vor zwei Jahren auf einem Campingplatz in Polen auf seinem Weg nach London getroffen, und er hatte mir freundlicherweise sein Dienstapartment in Kaunas zur Nutzung überlassen. Über meinen damaligen Verlust des Apartment-Schlüssels kurz vor meiner geplanten Weiterreise und die dadurch ausgelösten Komplikationen konnten wir bei unserem von großer Herzlichkeit und Fröhlichkeit geprägten Wiedersehen nur noch lachen. Unser Treffen und Austausch waren so intensiv, dass wir glatt vergessen haben, unser Wiedersehen im Bild festzuhalten – schade!

Zur Weiterfahrt nach Polen über Marijampolé ist nur der für Radfahrer eigentlich unzumutbare Grenzübergang bzw. der Weg dorthin zu berichten. Gelangt man über eine perfekt asphaltierte Strecke neben der neu erbauten Autobahn bis kurz vor die Grenze, bricht diese unmittelbar vor der Grenze ab und man wird auf einen extrem unwegsamen, steilen und kaum befahrbaren Weg geleitet, an dessen Ende ein mobiler Grenzposten sehr freundlich unsere Papiere kontrolliert und uns eine gute Weiterreise wünscht.

Zufahrt zum …
… litauisch-polnischen Grenzübergang

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